Der letzte Tag des Jahres ist kein Schnitt.
Er ist ein Übergang.
Ein Moment, in dem wir spüren,
welche Tage uns Kraft geschenkt haben –
und welche uns zu viel abverlangt haben.
Vielleicht muss dieses Jahr nicht bewertet werden.
Vielleicht reicht es, zu sehen,
was geblieben ist:
Die Menschen, die Halt geben.
Die Momente, die gut getan haben.
Die Schritte, die uns leiser, ehrlicher, echter gemacht haben.
Und vielleicht ist es nicht wichtig,
was im neuen Jahr alles „besser“ werden soll.
Sondern was wahr bleiben darf.
Würde.
Innere Ordnung.
Ein Platz für das, was uns trägt.


