Wenn Vergesslichkeit verunsichert
Vielleicht merken Sie selbst, dass etwas anders wird.
Namen fallen Ihnen nicht mehr so schnell ein. Termine werden schwieriger. Gewohntes braucht mehr Aufmerksamkeit.
Oder Sie beobachten solche Veränderungen bei einem Elternteil.
Dann entstehen schnell Sorgen und viele Fragen:
Was verändert sich gerade?
Was ist diesem Menschen wichtig?
Was gibt ihm Sicherheit?
Wie möchte er angesprochen und einbezogen werden?
Was sollen andere über ihn wissen, wenn Erinnerungen später unsicherer werden?
Zenioren hilft dabei, die eigene Geschichte, Werte, Wünsche, Gewohnheiten und Grenzen sichtbar zu machen. Damit der Mensch im Mittelpunkt bleibt, auch wenn Vergesslichkeit zunimmt.
Die eigene Geschichte wird wichtiger, nicht unwichtiger
Ein Mensch besteht nicht aus dem, woran er sich gerade erinnert.
Er besteht aus einem gelebten Leben.
Aus Beziehungen. Erfahrungen. Entscheidungen. Gewohnheiten. Werten. Verlusten. Kraftquellen. Wünschen und Grenzen.
Bei Zenioren gehören all diese Erfahrungen zu den Steinen des Lebens.
Sie helfen sichtbar zu machen:
- Was hat mich geprägt?
- Was trägt mich bis heute?
- Welche Menschen, Orte und Gewohnheiten geben mir Sicherheit?
- Was ist mir wichtig?
- Wie möchte ich behandelt werden?
- Was verletzt meine Würde?
- Was möchte ich selbst entscheiden?
- Was sollen andere über mich wissen?
Die eigene Geschichte kann Orientierung geben
Vielleicht wissen Ihre Kinder, dass Sie gern allein frühstücken.
Aber wissen sie auch, warum Ihnen diese Ruhe wichtig ist?
Vielleicht kennen sie Ihre Lieblingsmusik.
Aber wissen sie, welche Erinnerungen damit verbunden sind?
Vielleicht wissen sie, dass Sie ungern Hilfe annehmen.
Aber kennen sie die Erfahrungen, aus denen diese Haltung entstanden ist?
Solche Dinge wirken im Alltag oft selbstverständlich.
Wenn Erinnerungen unsicherer werden, können sie sehr wichtig werden.
Denn vertraute Menschen, Orte, Rituale, Gegenstände, Klänge, Gerichte oder Gewohnheiten können Orientierung geben. Und wer die Geschichte eines Menschen kennt, kann besser verstehen, was ihm Sicherheit gibt, was ihn verunsichert und was zu ihm passt.
Je früher solche persönlichen Anker sichtbar werden, desto weniger müssen andere später raten.
Meine Geschichte. Meine Steine. Mein Wille.
Das ist die zentrale Zenioren-Hilfe auf dieser Seite.
Der Wegweiser hilft Ihnen, festzuhalten, was zu Ihnen gehört und für andere wichtig sein kann.
Sie schauen unter anderem auf:
Wer bin ich?
Was hat mich geprägt? Welche Menschen, Erfahrungen und Werte gehören zu mir?
Was trägt mich?
Welche Orte, Menschen, Rituale, Gewohnheiten oder Dinge geben mir Sicherheit?
Was wünsche ich mir?
Wie möchte ich behandelt werden? Was gibt mir Würde? Was verletzt sie? Was soll im Alltag möglichst erhalten bleiben?
Was möchte ich weitergeben?
Welche Geschichten sollen nicht verloren gehen? Was sollen andere über mich wissen?
Was ist mein Wille?
Was möchte ich selbst entscheiden? Wer soll für mich sprechen können? Was sollte meine Familie kennen?
Der Wegweiser ersetzt keine Patientenverfügung und keine rechtliche Vorsorge.
Er hält etwas anderes fest:
Wer dieser Mensch ist. Was zu ihm gehört. Was ihm wichtig ist.
Gerade wenn jemand sich später vielleicht nicht mehr klar äußern kann, kann dieses Wissen für Angehörige und Begleitende wertvoll sein.
49 € – Ausfüllbar am PC oder zum Ausdrucken – Erweiterbar in Ihrem Tempo.
Auch als Geschenk zum gemeinsamen Ausfüllen mit den Eltern.
Ich bemerke Veränderungen bei einem Elternteil
Wenn Sie Ihre Beobachtungen, Ihre Verantwortung und Ihre Grenzen zunächst für sich klären möchten:
STEIN · Wir – Begleiten, ohne sich selbst zu verlieren
Ausfüllbarer Wegweiser · 49 €
Wenn die Situation komplexer wird
Manchmal greifen viele Dinge ineinander:
Vergesslichkeit. Sorge. Familienrollen. Entscheidungen. Schuldgefühl. eigener Wille.
Dann kann es helfen, die Situation gemeinsam zu sortieren.
Im STEIN-Kompass schauen wir darauf, was gerade wirklich wichtig ist und welcher nächste Schritt zu Ihnen und zur Situation passt.
60 Minuten · telefonisch · 129 €
Der Mensch bleibt im Mittelpunkt
Vergesslichkeit kann den Alltag verändern.
Sie nimmt einem Menschen aber nicht seine Geschichte, seine Würde oder seinen eigenen Willen.
Je früher sichtbar wird, was zu diesem Menschen gehört, desto mehr Orientierung kann bleiben.
Wer seine Geschichte nicht hinterlässt, überlässt anderen, wer er war.
Stein für Stein. In Würde. In Ihrem Tempo.
Klare Abgrenzung
Zenioren stellt keine Diagnose und beurteilt nicht, ob eine Veränderung altersbedingt ist oder auf eine Erkrankung hinweist.
Zenioren bietet keine medizinische, therapeutische, pflegerische oder rechtliche Beratung und keine klassische
Demenz- oder Angehörigenberatung. Eine notwendige ärztliche Abklärung wird durch Zenioren nicht ersetzt.
Zenioren hilft bei den Fragen, die daneben offenbleiben:
Wer ist dieser Mensch?
Was gibt ihm Sicherheit?
Was ist ihm wichtig?
Wie möchte er behandelt und einbezogen werden?
Und was soll auch dann bekannt bleiben, wenn Erinnerungen unsicherer werden?
Resonanz einer Begleitung:
„Frau Gathof ist da, wenn man sie braucht. Ohne lange Wartezeiten.“
Sie haben eine feste Ansprechpartnerin
Ich bin Christiane Gathof.
Seit 2006 begleite ich Menschen und Familien in Veränderungs-, Gesprächs- und Entscheidungssituationen.
Ich weiß, wie schnell eine wahrgenommene Veränderung den Blick auf einen Menschen verändern kann. Ebenso weiß ich, wie schwer es für erwachsene Kinder ist, Sorge, Beobachtung und eigene Verantwortung voneinander zu unterscheiden.
Bei Zenioren arbeiten Sie direkt mit mir. Auch wenn sich Ihre Situation weiterentwickelt, bleibt der bisherige Weg bekannt. Sie müssen bei einem späteren Gespräch nicht wieder von vorn beginnen.
Meine Aufgabe ist nicht, Symptome einzuordnen oder Entscheidungen für Sie zu treffen. Ich helfe Ihnen, Ihre Wahrnehmung, Ihre Fragen und Ihre eigene Position zu klären und daraus einen nächsten Schritt zu entwickeln, den Sie verstehen und tragen können
Vergesslichkeit mag Schatten werfen, doch sie nimmt dem Licht nicht seine Wärme.
(Ch. Gathof)
