Wenn Vergesslichkeit verunsichert
Vielleicht fällt Ihnen selbst auf, dass etwas anders wird.
Namen oder Termine lassen sich schwerer merken. Gewohntes braucht mehr Aufmerksamkeit. Oder Sie beobachten Veränderungen bei einem Menschen, der Ihnen nahesteht.
Dann entstehen schnell Fragen:
Was verändert sich gerade?
Was sollte geklärt werden?
Was ist diesem Menschen wichtig?
Und wer trägt welche Verantwortung?
Zenioren hilft Ihnen, diese persönlichen Fragen zu sortieren, Wünsche und Grenzen auszusprechen und einen nächsten Schritt zu finden.
Medizinische Abklärung gehört dazu
Neue oder zunehmende Vergesslichkeit sollte ärztlich abgeklärt werden.
Zenioren stellt keine Diagnose und beurteilt nicht, ob eine Veränderung altersbedingt ist oder auf eine Erkrankung hinweist. Eine ärztliche Untersuchung wird durch Zenioren nicht ersetzt.
Hier geht es um die Fragen, die daneben offenbleiben: Um den eigenen Willen, die persönliche Geschichte, Gespräche in der Familie und den Umgang mit Verantwortung.
Wo stehen Sie gerade?
1. Ich merke Veränderungen bei mir selbst
Vielleicht möchten Sie zunächst verstehen, was Sie verunsichert und was jetzt geklärt werden sollte.
Sie können sich fragen:
- Was fällt mir selbst auf?
- Was möchte ich ärztlich abklären lassen?
- Was ist mir für mein weiteres Leben wichtig?
- Was möchte ich selbst festhalten oder mit meiner Familie besprechen?
Sie müssen darauf nicht sofort eine fertige Antwort haben.
Ein erster Stein hilft Ihnen, Ihre Gedanken zunächst für sich zu sortieren.
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2. Ich begleite einen anderen Menschen
Vielleicht beobachten Sie Veränderungen bei Ihrer Mutter, Ihrem Vater oder einem anderen nahestehenden Menschen.
Dabei können Sorge, alte Familienrollen und neue Verantwortung ineinandergreifen.
Dann hilft es, genauer zu unterscheiden:
- Was weiß ich wirklich?
- Was vermute ich?
- Was wurde bereits ausgesprochen?
- Was kann ich tragen?
- Wo liegt meine Grenze?
STEIN · WIR unterstützt Sie dabei, Aufgabe, Grenze und Verantwortung klarer zu sehen.
Am Ende stehen eine persönliche Zusammenfassung und eine Vorbereitung für ein mögliches Gespräch.
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3. Die Situation wird komplex
Manchmal wirken mehrere Dinge gleichzeitig: gesundheitliche Fragen, unterschiedliche Einschätzungen in der Familie, anstehende Entscheidungen und das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein.
Im STEIN-Kompass sortieren wir gemeinsam:
- was gerade wirklich geklärt werden muss
- welche Fragen ärztlich oder mit anderen Fachstellen geklärt werden sollten
- was Ihre eigene Aufgabe ist
- welcher nächste Schritt jetzt tragfähig ist
60 Minuten · telefonisch · 129 €
Die eigene Geschichte gehört zum eigenen Willen
Ein Mensch ist mehr als das, woran er sich gerade erinnert.
Zu ihm gehören seine Erfahrungen, Beziehungen, Werte, Entscheidungen, Gewohnheiten, Wünsche und Grenzen. Bei Zenioren nennen wir sie die Steine des Lebens.
Wer die eigene Geschichte frühzeitig betrachtet und festhält, kann selbst sichtbar machen:
- was ihn geprägt hat und bis heute trägt
- was bewahrt werden soll
- was sich verändern darf
- was andere Menschen wissen sollten
- welche Wünsche und Grenzen wichtig sind
Meine Geschichte. Meine Steine. Mein Wille.
Der Wegweiser begleitet Sie dabei, Ihre fünf Lebenssteine zu betrachten und Ihren eigenen Willen daraus sichtbar zu machen.
Am Ende entstehen persönliche Zusammenfassungen zu Ihren Lebenssteinen, die Übersicht „Meine Geschichte auf einen Blick“ und eine Seite, die Sie bei Bedarf an einen vertrauten Menschen weitergeben können.
Der Wegweiser ersetzt keine Patientenverfügung und keine rechtliche Vorsorge. Er hält fest, wer Sie sind, was zu Ihnen gehört und was Ihnen wichtig ist.
Am PC ausfüllbar oder zum Ausdrucken · 49 €
Resonanz einer Begleitung:
„Frau Gathof ist da, wenn man sie braucht. Ohne lange Wartezeiten.“
Sie haben eine feste Ansprechpartnerin
Ich bin Christiane Gathof.
Seit über 20 Jahren begleite ich ältere Menschen und ihre Familien. Meine gerontopsychiatrische Weiterbildung und die Erfahrung aus vielen komplexen Veränderungs-, Gesprächs- und Entscheidungssituationen prägen meinen Blick.
Ich helfe Ihnen zu unterscheiden, welche medizinischen oder fachlichen Fragen geklärt werden müssen und welche persönlichen oder familiären Fragen bei Ihnen liegen.
Bei Zenioren arbeiten Sie direkt mit mir. Ihre Geschichte und die bisherigen Schritte bleiben bekannt, auch wenn später neue Fragen entstehen.
Ich stelle keine Diagnose und übernehme keine Pflege- oder Versorgungsorganisation. Ich helfe Ihnen, Wahrnehmungen zu sortieren, die eigene Position zu klären und einen nächsten Schritt zu entwickeln, den Sie verstehen und tragen können.
Klare Abgrenzung: Zenioren bietet keine medizinische, therapeutische, pflegerische oder rechtliche Beratung und keine klassische Demenz- oder Angehörigenberatung.
Sie müssen nicht alles auf einmal klären
Beginnen Sie bei der Frage, die heute nicht länger offenbleiben soll.
Ein erster Gedanke. Ein Gespräch. Eine persönliche Klärung.
Stein für Stein. In Würde. In Ihrem Tempo.
